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... wer es ganz genau will ...











  • Meine alten Bilder

  • Wicht  Der Wicht
    Kobold, Zwerg; kleiner Kerl (von Kindern);
    Schurke, Schuft, Bösewicht;
    armer Wicht;
    elender Wicht;
    kleiner Wicht;

    [mhd., ahd. wiht "Kobold, Kerl; Etwas, Ding, Wesen"
    got. waihts "Ding, Sache", zu niwaiht "nichts"
    germ. *uekti "Sache, Ding", gebraucht als Tabuwort, da man sich scheute, die Kobolde mit ihren eigentl. Namen zu nennen]

    Wicht m.
  • Kobold, Zwerg
  • kleiner Kerl, kleiner Junge
  • Schuft, gemeiner Mensch


  • Wort: Wicht
    Häufigkeitsklasse: 16 (d.h. "der" ist ca. 2^16 mal häufiger als das gesuchte Wort)
    Sachgebiet: Nachname Menschen psychisch
    Menschen physisch
    metaphysische Wesen
    Morphologie: wicht
    Grammatikangaben:
    Wortart: Eigenname
    Wortart: Substantiv
    Geschlecht: männlich
    Flexion: der Wicht, des Wicht[e]s, dem Wicht, den Wicht die Wichte, der Wichte, den Wichten, die Wichte


    Wort: wicht
    Häufigkeitsklasse: 21 (d.h. der ist ca. 2^21 mal häufiger als das gesuchte Wort)
    Morphologie: wicht
    Beispiel(e):
    Erzbösewicht Gaddafi könne sich sonst das Vermögen der Firmen an eignen. (Quelle: TAZ 1989)
    Hatten wir uns die dominierenden Figuren des deutschen Nachrichten-Magazins bisher doch immer als kleinwüchsige, als geradezu wichtelförmige Männer vorstellen müssen: Augstein und Aust, Broder und Karasek! (Quelle: Die Zeit 1996)

    abweichen: weichte, abwich, wich ab, weichtest, abwichst, wichst ab, weichte, abwich, wich ab, weichten, abwichen, wichen ab, weichtet, abwicht, wicht ab, weichten, abwichen, wichen ab, (Quelle: Konjugationsliste Verben)

    des -es, plur. die -e, und die -en, ein für sich allein im Hochdeutschen veraltetes Wort, welches aber ehedem in verschiedenen Bedeutungen üblich war, und in manchen derselben in den Provinzen noch lebt. Es bedeutete:

    1. Ein etwas; eine längst veraltete Bedeutung, welche noch aus dem alten eoweht, bey dem Kero, etwas, erhellet. Im Oberdeutschen kommt, selbst noch im Haus Sachs, das abgeleitete entwicht vor, welches eigentlich vernichtet, hernach aber auch unnütz, unbrauchbar, bedeutete. Die Riegel hat er zerbrochen und entwicht gemacht, im Buche Belial von 1479. Und weren dein kostlich gericht Zu Freud und wollust gar entwicht, H. Sachs; verdorben, unnütz.

    2. Ein Geschöpf, eine Creatur; im Angels. Wiht, im Engl. Wight. Besonders ein Mensch. Arme wihti, arme Leute, bey dem Ottfried, bey welchem auch krumbu wihti, Krüppel, Lahme sind.

    3. In engerer Bedeutung, ein unnützer, unbrauchbarer Mensch, ein Mensch im verächtlichen Verstande. Du bist ein untrewer wicht, im Theuerd. In dieser und der vorigen Bedeutung lebt es noch in unserem Bösewicht, ( S. dasselbe.) Ehedem ward aber auch Wicht häufig für sich allein in der Bedeutung eines Bösewichts gebraucht. Was poßheit in dem wicht waren verporgen, Theuerd. Bey den Schwäbischen Dichtern ist daher wihteklich, nichtswürdig.

    4. Ein kleines Kind, noch häufig im Niederdeutschen.

     

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